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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Klingenmünster gehören.

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Eschbach mit Leinsweiler


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Ingenheim mit Heuchelheim-Klingen und Appenhofen


Klingenmünster


Ranschbach


Rohrbach

Montag, 10. September 2018

Einführungsgottesdienst für Pfarrer Marco Gabriel

Herzlich willkommen in unserer Pfarrei

„Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern“ kamen Gottesdienstbesucher zur Amtseinführung des neuen leitenden Pfarrers Marco Gabriel nach Klingenmünster – und mit diesen Worten stimmten sie gemeinsam das erste Lied des feierlichen Gottesdienstes an.

Die Stiftskirche St. Michael in Klingenmünster platzte am Sonntag, den 02.September 2018, aus allen Nähten. Mehr als 400 Mitchristen waren gekommen, um den neuen Pfarrer willkommen zu heißen oder, wie viele aus dessen ehemaliger Gemeinde Otterberg und Hördt, um ihn zu seiner neuen Pfarrei zu beglückwünschen.

Sein Werdegang führte Pfarrer Gabriel nach der Mittleren Reife über eine Ausbildung als Schreiner mit mehrjähriger Berufserfahrung zu einem Theologiestudium, das er mit der Priesterweihe im Jahr 2008 erfolgreich abschließen konnte. Nach drei Jahren als Kaplan in Zweibrücken, zwei Jahren in Bexbach und den vergangenen fünf Jahren als Kooperator in Otterberg wurde er von Bischof Karl-Heinz Wiesemann mit Wirkung zum 01.September 2018 zum leitenden Pfarrer der Pfarrei Hl. Maria Magdalena mit ihren acht Gemeinden ernannt. Dekan Axel Brecht überreichte Pfarrer Gabriel nach dessen Amtsversprechen die Bestellungsurkunde des Bischofs. Danach begleitete er ihn zu dessen Platz in der Mitte seiner zwölf konzelebrierenden Mitbrüder, seinem Pastoralteam und schätzungsweise 40 Messdienerinnen und Messdienern aus nahezu allen acht Gemeinden. Symbolisch übergab er ihm im Anschluss den Schlüssel einer der Pfarrkirchen zur Öffnung der Türen und Herzen seiner Gemeindemitglieder.

„Mit Gottes Hilfe bin ich bereit, das Amt auszuüben“, verspricht der Seelsorger und setzt dabei auf die Mithilfe des Pastoralteams und aller ehrenamtlichen Helfer – gemäß seinem Wahlspruch „Bei Dir ist die Quelle des Lebens“. Außerdem strebt er eine gedeihliche ökumenische Kooperation mit den Christen beider Konfessionen an. Der gute Wille zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit auf Seiten der Haupt- sowie Ehrenamtlichen und die Sympathie für den Gottesmann waren förmlich zu spüren.

 

In seiner Predigt nahm Pfarrer Gabriel Bezug auf das Markusevangelium, in dem die Pharisäer sich mehr an Äußerlichkeiten und Überlieferungen hielten und denen Jesus antwortete: „Nur was aus dem Innern des Menschen kommt, macht ihn unrein“. Auch heute seien den Menschen Äußerlichkeiten besonders wichtig, wie beispielsweise Statussymbole oder Vermögenswerte. Doch es gehe darum, den Glauben richtig zu leben. Dabei komme es gegenüber Gott auf die innere Einstellung an. Die Gesinnung des Menschen sei entscheidend.

Pfarrer Gabriel versicherte, er freue sich auf die Arbeit in der Pfarrei, die für ihr vielseitiges Engagement bekannt ist. Die Pfarreiratsvorsitzende, Ina Heypeter, bekräftigte das gegenseitige Amtsversprechen und überreichte ihm mit einem Willkommensgruß Brot und Salz. Für den gemeinsamen Weg in die Zukunft der Pfarrei erhielt er einen Rucksack, gefüllt mit einigen symbolhaften Utensilien.

Die Grußworte der evangelischen Gemeinden durch Pfarrer Stefan Heinlein und Presbyter Josef Rung betonten den Willen zur ökumenischen Partnerschaft. Als Vertreter der Kommunen und politischen Gremien hieß Torsten Blank, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landau-Land, Pfarrer Gabriel herzlich willkommen. In Zeiten gesellschaftlicher Verwerfung sei eine gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Politik notwendig. Er freue sich auf eine solche „im Weinberg des Herrn“ und überreichte entsprechende Präsente der Ortsgemeinden.

Umrahmt wurde der Gottesdienst von den Kirchenchören der Pfarrei mit über 80 Sängerinnen und Sängern unter den jeweiligen Chorleiterinnen Gisela Briem, Anja Genderjahn-Kästle und Ursula Feurich sowie dem Chorleiter Christian Forster. An der Orgel zeigte Sandra Wickel in gewohnter Weise ihr Können.

Der Dank des Pfarrers galt zunächst seiner Familie, die ihn bis heute trägt, seinen Weggefährten sowie allen, die zum Gelingen der feierlichen Messe beigetragen haben.

Viele Gottesdienstbesucher nutzten im Anschluss die Gelegenheit zur Begegnung im Klostergarten, um auf oder mit dem neuen Pfarrer anzustoßen.

Text: pkl/rh
Bilder: Christel Flory                

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