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Montag, 19. April 2021

Geistliches Wort für den Mai

Bild: Martin Dyjecinski

Liebe Gemeinde,

in diesem Pfarrbrief möchte ich mit Ihnen ein paar Gedanken des Heiligen Papstes Johannes XXIII teilen:

Nur für heute

Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Nur für heute werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemanden kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu verbessern, nur mich selbst.

Nur für heute werde ich an der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin, nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben notwendig ist, so ist gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemanden erzählen.

Nur für heute werde ich etwas tun, das ich keine Lust habe zu tun; sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau dran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und der Unentschlossenheit.

Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten – ,dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben.

Ich wünsche Ihnen Entschlossenheit und ganz viel Mut für all die Dinge, die Sie sich vornehmen möchten. Dabei soll Sie Gottes reicher Segen stets begleiten und Geduld, Zuversicht und Ausdauer nie verlassen.

Ganz besonders denke ich an alle Mamas – Ist es doch die Mama, die von Anfang an am engsten mit ihrem Kind in Kontakt steht, seine Kommunikation mit der Umwelt fördert und ihm hilft, sich auf vielfältige Art und Weise auszudrücken. Dafür und für noch Vieles mehr achten, ehren und lieben wir sie!

Ihr Gemeindereferent

Martin Dyjecinski

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