Geschichte der Pfarrei

Inginhaim = Heim/Dorf des Ingo. Erste Erwähnung des Ortes 739 (Dolch), 1236 urkundl Nachricht v Konrad v Ingenheim über Güterbesitz in Ingenheim, Lehen des Stiftes Klingenmünster, 1369 durch Otto v Ochsenstein an Konrad v Steinach verpfändet, gehörte zuletzt den Freiherren v Gemmingen. Früheste erhaltene Erwähnung der Kirche: 1391 (Hll. der Kirche zu Yngenehim). Erlaubnis f d Kloster Klingenmünster zur Inkorporation der Kirche von 1379 erst durch Papst Martin V. mit Bulle vom 19. Jan 1423 belegt. Pastorie, nach 1423 Plebanie. Frühmesserei B Mariae V. 1420 bestätigt. Kaplanei S. Nicolai ep fraglich. 1530 Einführung der Reformation. Die 1664 erbaute kath Kirch (Patron: St. Martin) wurde 1686 simultan. 1694 waren die Katholiken alleinige Besitzer der Kirche. 1732 wurde eine 2. kath Kirche gebaut (Patron: St. Bartholomäus). Die jetzige Kirche wurde 1899-1902 erbaut (Grundsteinlegung am Ostermontag 1899; Weihe 30. August 1902). 1955 Kriegsschäden an der Kirche behoben, Kirche renoviert. Dorf im Krieg zu 59% beschädigt. 1961 zwei neue Glocken. 1973 Renovierung, Altarweihe am 1. Febr 1975 durch H H Weihbischof Ernst Gutting. 1989/90 Glockenstuhl erneuert, historische fis-Glocke von 1732 geschweißt, Schalläden erneuert. Vor 1800 Bistum Speyer, nach 1801-1817 Bistum Straßburg, ab 1817/21 wieder Bistum Speyer.

Quelle: Handbuch des Bistums Speyer

Im Jahr 2002 wurde die Kirche St. Bartholomäus 100 Jahre alt